Düsseldorf Sehenswürdigkeiten

Die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens vereint Tradition und Moderne und gehört seit einigen Jahren zu den Top 10 Städten weltweit mit der höchsten Lebensqualität. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten tragen dazu bei, dass man sich in Düsseldorf – egal ob Tourist oder Einwohner – einfach nur wohlfühlt. Wir stellen Ihnen im Folgenden einige davon vor, die fünf beliebtesten Ausflugsziele können Sie hier nachlesen.

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Düsseldorfer Attraktionen

Die bekannte Luxus-Einkaufsstraße Königsallee, kurz „Kö“ genannt, gehört zu den edlen Wahrzeichen der Stadt. Am Ende der Shoppingmeile befindet sich der architektonisch beeindruckende Kö-Bogen. Übrigens auch ein Paradies für Shoppingfeunde. Weitere Einkaufstipps haben wir hier für Sie zusammengestellt.

 

Am Düsseldorfer Hafen in Nachbarschaft des nordrhein-westfälischen Landtags befindet sich der Rheinturm. Mit einer Gesamthöhe von 168 Metern ist er das höchste Gebäude der Stadt und bietet einen unvergleichlichen Ausblick auf die gesamte Stadt und den Rhein. Bei schönem Wetter reicht die Sicht sogar bis zum Kölner Dom. Erbaut wurde er von 1979-1982 und prägt seitdem das Stadtbild wie kein anderes Gebäude. Den spektakulären Blick können Sie in 360° genießen, wenn Sie im Restaurant QOMO gemütlich dinieren, während es sich in 72 Minuten einmal um die eigene Achse dreht. 

 

Das EKŌ-Haus der Japanischen Kultur wurde 1993 im linksrheinischen Düsseldorfer Stadtteil Niederkassel als japanisches Kulturzentrum eröffnet. Ein buddhistischer Tempel, ein Haus in traditionellem Baustil mit verschiedenen Nutzungsräumen, ein deutsch-japanischer Kindergarten sowie eine öffentliche Bibliothek mit Leseraum und Gästezimmern sind eingebettet in japanische Gärten und sorgen dafür, dass die in der Region lebenden Japaner ihre eigene Kultur pflegen und teilen können. Verschiedene Veranstaltungen und Kurse, Vorträge und Führungen tragen zu einer interkulturellen Verbindung mit der heimischen Kulturgemeinschaft bei. 

 

Fans der modernen, urbanen Architektur werden bei einem Spaziergang durch den Medienhafen Düsseldorf aus dem Schwärmen nicht mehr herauskommen. Die Umgestaltung des früheren Rheinhafens wurde individuell Grundstück für Grundstück geplant und das sieht und merkt man heute. Designerbauten wie die von Star-Architekt Frank O. Gehry fügen sich ganz selbstverständlich zwischen alten Kaimauern des Düsseldorfer Hafens und denkmalgeschützten Lagerhallen ein und schaffen ein spannendes Gesamtbild. Das Who-is-Who der Unternehmensbranche hat hier seinen Firmensitz und profitiert von der attraktiven Lage und Image des Medienhafens – und vom exzellenten gastronomischen Angebot. Wir haben Sie neugierig gemacht? Laufen Sie doch schonmal los und begeben sich auf eine virtuelle Tour durch den Medienhafen!

 

Das Düsseldorfer Schauspielhaus, kurz D’haus ist das einzige Staatstheater des Landes NRW und begeistert mit seinem Ensemble das Publikum an gleich drei Spielstätten in der Stadt. Die Hauptspielstätte befindet sich in der Innenstadt am Gustaf Gründgens Platz und ist mit seiner weißen geschwungenen Fassade ein optisches Highlight, wenn sie nicht gerade aufgrund von Sanierungsarbeiten hinter Gerüsten und Geräten versteckt wird. Mit einem bunten Programm von Shakespeare über Lessing, Büchner und Kestner wird sowohl Jung als auch Alt angesprochen. 

 

Direkt gegenüber befindet sich ein architektonisches Symbol des Wirtschaftswunders: Das Düsseldorfer Dreischeibenhaus bietet dem Betrachter auf ihren gläsernen Stahlfassaden immer wieder interessante Spiegelungen des Schauspielhauses – ein elegantes Ensemble! Der Baukörper wurde von den Architekten unterteilt in drei gegeneinander versetzte schmale Scheiben, von denen die mittlere mit 94 Metern die höchste ist. Genutzt werden die Räume von diversen Firmen, zudem ist ein Restaurant im Erdgeschoss untergebracht. In der Adventszeit hat man auf der Dachterrasse beim höchsten Glühweinstand Düsseldorfs einen atemberaubenden Blick auf den weihnachtlichen Trubel.

 

Ein ebenso bekanntes Bürohochhaus begrüßt die Autofahrer bei der Einfahrt in die Stadt: Das Düsseldorfer Stadttor ist aufgrund seiner Form, der Grundriss entspricht einem Parallellogramm, aber vor allem ob seiner Lage über dem Rheintunnel ein Eye-Catcher. Durch seine Anordnung erscheint es optisch wie ein Torhaus und verleiht dem Stadtbild einen futuristischen Charakter.  

 

Der historische Ehrenhof Düsseldorf erstreckt sich in Nähe des Rheinufers vom Robert-Schumann-Saal bis zur Tonhalle und ist ein Gebäude- und Gartenensemble aus den 20er Jahren, erbaut im expressionistischen Stil. Besucher erleben einen Ort der Kultur, Entspannung und Genuss – drei Museen, wechselnde Ausstellungen und ein Café laden Sie auf einen entspannten Tag in schöner Umgebung ein.

 

Die Johanneskirche Düsseldorf wird nicht umsonst auch Stadtkirche genannt, ist sie doch die größte evangelische Kirche der Stadt. Im Rundbogenstil errichtet, wurde die Kirche am 6. Dezember 1881 geweiht, im zweiten Weltkrieg stark beschädigt und in der Nachkriegszeit wiederaufgebaut. Heute zieht sie als moderne, offene Citykirche alle Menschen an, die in der Stadt unterwegs sind und eine Kirche besuchen möchten. 

 

In der Düsseldorfer Altstadt ist die römisch-katholische Kirche St. Lambertus nicht zu übersehen. Im Innern birgt die „Mutterkirche Düsseldorfs“ eine Fülle von bedeutenden Kunstwerken aus sieben Jahrhunderten und einen bemerkenswerten Kirchenschatz. Patron und Namensgeber ist der Heilige Lambertus, der im Jahre 705 als Märtyrer in Lüttich wegen seines Glaubens ermordet wurde. Die Pfarrei bietet jeden letzten Samstag im Monat für Interessierte Kirchenführungen an, zudem finden regelmäßig inspirierende Konzerte und Lesungen in der Kirche statt.

 

Der Carlsplatz in der Düsseldorfer Altstadt wurde im Mittelalter angelegt und über die Jahrhunderte hinweg immer wieder als Marktplatz genutzt. Auch heute noch wird er seiner historischen Bedeutung gerecht: An sechs Tagen in der Woche wird der etwa 7.000 Quadratmeter große Platz von Marktbetreibern und Besuchern bevölkert. Etwa 60 Markthändler verkaufen ganzjährig unter riesigen Glaspavillons überwiegend Lebensmittel, Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch und Backwaren sowie Traditionelles wie Backfisch oder Reibekuchen mit Apfelmus. Wenn Sie mehr über die Altstadt erfahren wollen, lesen Sie hier weiter.

 

Etwas weiter nördlich auf dem Düsseldorfer Marktplatz wurden früher dem Namen nach ebenso Märkte abgehalten. Seit Jahrhunderten dient er allerdings auch als zentraler Platz, an dem die Stadt Düsseldorf offizielle Ereignisse feiert und Gäste der Stadt begrüßt. Das Rathaus, zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude sowie das Jan Wellem Denkmal und die Lage am Rhein bieten eine beeindruckende Kulisse für Karnevalsveranstaltungen, Martinsumzüge oder den Weihnachtsmarkt.

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Stadtansicht von oben

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In der Nacht

In der Nacht

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Japanischer Garten

Japanischer Garten

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Parks und Gärten in Düsseldorf

Düsseldorf wird oft auch als Gartenstadt bezeichnet – zurecht, wie wir finden. Wer die Stadt von oben, z.B. von der Aussichtsplattform des Rheinturms genauer betrachtet, wird die vielen grünen Parkflächen und Gartenanlagen bemerken, die sich über die verschiedenen Stadtteile verteilen. Wir führen Sie zu den Highlights, wenn Sie alle kennenlernen wollen, schauen Sie sich gern auch hier um.

 

Eine fernöstliche Idylle im Düsseldorfer Nordpark erleben Sie im Japanischen Garten, der der Bevölkerung in den 70er Jahren von japanischen Firmen und der japanischen Gemeinde in Düsseldorf als Zeichen besonderer Verbundenheit geschenkt wurde. Typische Steinlaternen und Tempelwege sowie speziell zugeschnittene Kiefern und Fächerahornbäumen bieten einen Kontrast zu pompösem Wasserspiel, Ballhaus und Kinderspielplätzen im Nordpark.

 

Abwechslung bietet der Hofgarten in der Stadtmitte mit einer Gesamtfläche von knapp 28 Hektar. Bei großen Wasserflächen, Skulpturen und Denkmälern, drei Kinderspielplätzen sowie zwei Hundeauslaufplätzen kommt die ganze Familie auf ihre Kosten und jeder kann auf seine eigene Art wieder Energie tanken.

 

Der größte und zugleich meistbesuchte Park in Düsseldorf ist der im südlichen Stadtteil Oberbilk/Wersten gelegene Südpark. Er unterteilt sich in drei Bereiche: Der Volksgarten mit seinem dichten Buschwerk, gewundenen Wegen und prächtigen Alleen, bildet die grüne Oase des Parks. Buchstäblich „in den Gärten“ befindet man sich im nächsten Abschnitt in einer blühenden Gartenachse aus 16 unterschiedlichen Themengärten. Anschließend steht man als Besucher im dritten Parkabschnitt „vor dem Deich“, ein Baggersee voller Seerosen umringt von üppiger Vegetation.    

 

Wer etwas tiefer in die Welt der Botanik einsteigen möchte, sollte dem Botanischen Garten Düsseldorf an der Heinrich Heine Universität einen Besuch abstatten. Ein 18 Meter hoher Kuppelbau schafft ein mediterranes Klima für eine Pflanzenvielfalt aus unterschiedlichen Kontinenten und dient als wissenschaftliche Einrichtung gleichzeitig der Forschung und Lehre.

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Schlösser in Düsseldorf

Märchenhaft und romantisch geht es im Schloss Benrath zu. Die im Süden Düsseldorfs gelegene Schloss- und Parkanlage wurde im 18. Jahrhundert nach französischem Vorbild als hochadeliges Lust- und Jagdschloss erbaut und hat von seinem damaligen Glanz nichts verloren. Die verantwortliche Stiftung richtet regelmäßig Führungen durch die verschiedenen Räumlichkeiten aus, die sogar schon als Kulisse für Filmdrehs (z.B. Theodor Fontanes Effie Briest) dienten. Der unter Natur- und Denkmalschutz stehende prächtige Schlosspark lässt Sie bei einem ausgedehnten Spaziergang für einen Augenblick vergessen, in welcher Zeit sie sich befinden. 

 

Nur noch eine Burgruine, aber dadurch nicht weniger sehenswert, ist die Kaiserpfalz Kaiserswerth des sagenumwobenen Kaisers Friedrich Barbarossa, im gleichnamigen Düsseldorfer Stadtteil direkt am Rhein. Die Burganlage beeindruckt mit seinen imposanten Gemäuern und ist seit Jahren ein beliebtes Ausflugsziel, z.B. im Rahmen einer Wanderung entlang des Rheins. 

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