Kunst und Kultur in Düsseldorf

Kunst und Kultur gehören seit jeher zu Düsseldorf, wie der Rhein zu Düsseldorf gehört. Die Ursprünge der Kunststadt gehen auf das 17. Jahrhundert zurück. Der damalige Kurfürst von Pfalz-Neuburg, vom Volk Jan Wellem genannt, ist leidenschaftlicher Kunstsammler und hinterlässt der Stadt nach seinem Tod nicht nur einen großen Schuldenberg, sondern auch ein bedeutendes Kunstvermächtnis. Tauchen Sie ein in ein buntes, vielfältiges Kulturangebot! 

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Düsseldorfer Museen

Sie haben wenig Zeit, wollen aber trotzdem ein wenig Kultur in Düsseldorf erleben? Schauen Sie sich hier die drei beliebtesten Museen an und überzeugen Sie sich selbst.

 

Ein Besuch im K20 am Grabbeplatz in Düsseldorf ist Pflicht für Kunstliebhaber. Aber auch vermeintliche Kunstbanausen werden sich von den Werken und Sammlungen verschiedener Künstler aus dem 20. Jahrhundert in ihren Bann ziehen lassen. Bedeutende Werke von Pablo Picasso, Joseph Beuys, Paul Klee und vielen weiteren haben hier ihre dauerhafte Bleibe gefunden und werden durch beeindruckende, wechselnde Ausstellungen ergänzt. 

 

Südlich der Stadt Neuss ist die Museumsinsel Hombroich vor den Toren Düsseldorfs zu finden. Ein Besucht lohnt sich vor allem für Naturliebhaber, sind doch alle skulpturalen, begehbaren Werke draußen inmitten einer 20 Hektar großen Parkaue und Terrassenlandschaft installiert. Vor über 30 Jahren vom Gartenarchitekten Bernhard Korte entworfen, verschmelzen hier Kunst und Natur zu einem Gesamtkunstwerk. Nach Wegweisern oder Hinweisschildern sucht man vergeblich – das eigene Urteilsvermögen ist gefragt.

 

Viel zu sehen gibt es für Besucher im Filmmuseum Düsseldorf: Neben der Historie der Filmindustrie kann man ein nachgebautes Hollywoodstudio bestaunen, im hauseigenen Kino mit wechselndem Filmangebot Platz nehmen oder in einem der Workshops einen Blick hinter die Kulissen wagen. „Uuuuund Action!“

 

In der Carstadt am südlichen Rand des historischen Stadtkerns ist das Stadtmuseum Düsseldorf im Palais Spee Gebäude untergebracht. Es zeigt Sammlungen der städtischen Geschichte sowie Fotografien und Grafiken und soll gleichzeitig als eine Plattform zur Diskussion und zum Austausch für Jung und Alt verstanden werden.   

 

Die Lebensstationen von Goethe sind noch heute an vielen Ecken in Deutschland und ganz Europa spürbar. Das Goethe-Museum in Düsseldorf im Rokoko-Schloss Jägerhof zählt neben dem Goethe-Haus in Frankfurt und dem Goethe-Nationalmuseum in Weimar zu den bedeutsamsten Goethe-Museen in Deutschland. Etwa 50.000 originale Zeugnisse der Goethe-Zeit gehören zur beeindruckenden Sammlung.

 

In bester Gesellschaft, eingerahmt von Schauspielhaus und Opernhaus, befindet sich das Theatermuseum Düsseldorf. Theaterfreunde und Kulturinteressierte finden hier wechselnde Ausstellungen über die Theaterarbeit und das Theaterleben von damals bis heute. Spezielle Veranstaltungen wie Puppentheater, Erzähltheater und Papiertheateraufführungen sind längst keine Geheimtipps mehr.  

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Ständehaus

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Ausstellungen

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Jan Wellem Denkmal

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Ausstellungen in Düsseldorf

Während das K20 für die Kunst des 20. Jahrhunderts steht, so bietet das K21 Düsseldorf im Ständehaus die Fortsetzung mit internationalen Werken der gegenwärtigen Kunstszene. Von den späten 70er Jahren bis in die Gegenwart kann in dem historischen Gebäude auf fünf Ebenen eine umfangreiche Sammlung bestaunt werden. Abwechslungsreich sind zudem die vielfältigen Präsentationen im Ausstellungshaus, wie beispielsweise des renommierten Künstlers Ai Weiwei, für die im K20 und K21 auch gerne mal die Öffnungszeiten verlängert werden. 

 

Vis-à-vis dem K20 Gebäude am Grabbeplatz, steht die Kunsthalle Düsseldorf mit seiner etwas brutal anmutenden Beton-Stahl-Architektur. Ihre Sammlung verdankt sie Jan Wellem, früherer Herzog und Pfalzgraf und leidenschaftlicher Kunstsammler. Neben bedeutsamen Ausstellungen ist in dem Gebäude die Kabarettbühne Kom(m)ödchen, die Bar Salon des Amateurs sowie eine Buchhandlung und eine Tiefgarage untergebracht. Darüber hinaus hat der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen hier seinen Sitz.  

 

Das NRW-Forum Düsseldorf vereint die Themen Fotografie, Pop und digitale Kultur unter einem Dach und möchte lebendige Ideenfabrik für die ganze Familie sein. Wechselnde Ausstellungen, Workshops, Vorträge, Filmvorführungen und Festivals offerieren ein buntes Programm. Das engagierte Team kommt sogar auf Wunsch in Schulen, Jugendclubs oder Senioreneinrichtungen und bringt Workshopmaterial und technisches Equipment direkt mit. Kunst- und Kultur zum Anfassen – wir finden‘s richtig klasse. 

 

Eine wirklich außergewöhnliche Kulisse für wechselnde zeitgenössische Kunstausstellungen liefert Kunst im Tunnel. Unterhalb der Rheinuferpromenade öffnete das KIT Düsseldorf in 2007 seine Pforten, die man wie die Winkelgasse bei Harry Potter nur durch ein Café betreten kann. Darin angekommen, fühlt man sich auch gleich wie in einer anderen Welt voller Kreativität und Inspiration und möchte am liebsten bleiben.

 

Auf einem ehemaligen Raketengelände der Nato in unmittelbarer Umgebung zur Museumsinsel Hombroich wurde Anfang der Jahrtausendwende von der Sammlerin Marianne Langen in Kooperation mit dem vielfach ausgezeichneten japanischen Architekten Tadao Ando ein Kunstwerk aus Beton und Glas erschaffen. Die Langen Foundation ist eine private Stiftung, die im architektonisch monumentalen Ausstellungshaus zeitgenössische Kunst präsentiert. Ein Schwerpunkt bildet der Japanraum, ein Raum der Stille, speziell für den japanischen Teil der Ausstellung geschaffen. 

 

Die Ausstellung „PS: Ich liebe dich!“ zeigte von September 2018 bis Februar 2019 im Kunstpalast Düsseldorf 30 herausragende Sportwagen der 50er bis 70er Jahre. Mehr über den Kunstpalast erfahren Sie hier

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