Die Düsseldorfer Altstadt

Die Düsseldorfer Altstadt ist ein bunter Schmelztiegel der Ausgehkultur. Kneipen, Brauhäuser, Clubs und Bars reihen sich auf engstem Raum aneinander und bilden somit die „längste Theke der Welt“. Manch ein Tourist ist auf der vergeblichen Suche nach ebendieser in den schmalen Gassen schier verzweifelt. Die Bezeichnung ist natürlich nur symbolisch zu verstehen, würde man die Theken von allen über 250 Kneipen aneinanderreihen. Aber auch Kunst- und Kultureinrichtungen prägen in diesem Viertel das Stadtbild. Wir haben die schönsten Spots für Sie zusammengefasst:

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Inmitten der Altstadt

Direkt in der Altstadt und in unmittelbarer Nähe zum Rhein befindet sich das Düsseldorfer Rathaus. Das schmucke, historische Gebäude aus dem 16. Jahrhundert besteht aus insgesamt fünf Flügeln und umfasst den Marktplatz in dessen Zentrum das Jan-Wellem-Reiterdenkmal steht, eines der Düsseldorfer Wahrzeichen.

 

Etwas weiter nördlich befand sich früher die mächtige Burganlage der Grafen von Berg und späteren Herzöge von Jülich-Kleve-Berg. Nach Zerstörung, Wiederaufbau und Umgestaltung ist der Burgplatz mit dem dort befindlichen Düsseldorfer Schloss heute ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Er gehört zu den schönsten deutschen Plätzen der Nachkriegszeit. Im alten Schlossturm lässt das Schifffahrtmuseum 2.000 Jahre Schifffahrt auf dem Rhein wiederaufleben. 

 

Die Rheinuferpromenade verbindet die Düsseldorfer Altstadt mit dem Medienhafen und ist neben der Königsallee eine der schönsten Flaniermeilen des gesamten Rheinlands. Insbesondere im Sommer ist die rheinische Lebensfreude hier überall spürbar, egal ob beim Tüddele (rheinisch für „Unsinn reden“) in den Düsseldorfer Kasematten, ein Zusammenschluss aus fünf verschiedenen Gastronomien, oder einfach beim stillen Beobachten der vorbeiziehenden Schiffe.  

 

Ist man einmal auf der Düsseldorfer Bolkerstraße, findet man nur schwer wieder raus. Schuld daran sind mehr als 50 Kneipen, Clubs und Bars, die einen auf 300 Metern in ihren Bann ziehen. Sie zählt zu den ältesten Straßen Düsseldorfs, im Jahre 1797 wurde im Haus Nr. 53 Heinrich Heine geboren – heute erinnert eine Büste vor dem Haus an den berühmten Dichter.

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St. Lambertus

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Altbier

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Düsseldorfs Gassen

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Brauhäuser und Brauereien in Düsseldorf

„Köbes, donn mech doch emol e lecker Alt!“ Mit diesen Worten bestellen Einheimische in Düsseldorf beim Kellner gerne ihr geliebtes Altbier. Die Auswahl an Brauereien und Brauhäusern ist groß – fangen wir beim Traditionshaus Füchschen auf der Ratinger Straße an. In vierter Generation wird hier seit 1848 Altbier nach geheimer Rezeptur gebraut. Die Betreiber lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen: Verschiedene Füchschen-Limonaden begeistern auch das kleine Publikum, ab Mitte November kann man eine begrenzte Stückzahl an würzigem Weihnachtsbier erwerben und wer irgendwann nicht mehr trinken mag, für den gibt es Füchschen zum Löffeln. Das Altbier-Eis mit 2,2% Alkoholgehalt ist allerdings nichts für Kinder.

 

Als älteste Hausbrauerei Düsseldorfs bezeichnet sich die Schumacher Altbier-Manufaktur. Seit 1838 wird in der Brauerei im Stammhaus in der Oststraße malziges Altbier gebraut. Bei schönem Wetter kann man im angrenzenden Biergarten, genannt Brauhof, traditionelle Brauhauskost zusammen mit dem Bernsteinfarbigen genießen. Nicht nur im Stammhaus, auch im Goldenen Kessel und in der Scheune auf der Rheinkirmes bewirten die Schumachers ihre Gäste.

 

Bei der Uerige Obergärige Hausbrauerei findet man immer ein Plätzchen – und wenn nicht, steht man an einem sonnigen Samstag in geselliger Runde auch gerne mal vor dem Lokal bis zur gegenüberliegenden Straßenseite. Stammgäste wissen, dass der Name auf den früheren Besitzer Wilhelm Cürten zurückzuführen ist, der immerzu schlechte Laune hatte und daher im Düsseldorfer Platt liebevoll „uerig“ (schlecht gelaunt) genannt wurde. Ihre Laune wiederum wird im Uerige mit jedem Altbier stetig steigen. Secher dat!

 

Auf der Bolkerstraße findet man die Brauerei Zum Schlüssel, die mit seinem Braumeister Gatzweiler in langer Tradition sein Original Schlüssel nach naturbelassenem, obergärigem Brauverfahren herstellt. Das Bier ist im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet: Beim European Beer Star Award konnte es bereits zwei Mal die Goldmedaille in der Kategorie „Bestes Altbier International“ einheimsen. Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, bucht am besten eine Brauereibesichtigung oder eine der komödiantisch inszenierten Brauereiseminare und stellt hinterher fest: „Wat hadde mr ne Spaß.“ 

 

Zu den bekanntesten Altbieren in Düsseldorf und über seine Grenzen hinaus zählt das Schlösser Alt. Das Obergärige mit seinem blauen Etikett begegnet einem einfach überall, egal ob beim Karneval, Schützenfest, beim Eishockey oder American Football. Am besten schmeckt es natürlich frisch gezapft am Stammsitz in der Ratinger Straße im Schlösser Quartier Bohème. 

 

Bei solch hoher Brauhaus-Dichte in der Düsseldorfer Altstadt möchte die Brauerei Kürzer mit ihrem Lokal auf der Kurzen Straße eine etwas andere Alt-Erfahrung machen lassen. Anders sein, Tradition mit dem Modernen verbinden – mach’s kürzer: Hingehen, kosten und überzeugen lassen!  

 

Die meisten Brauhäuser in der Düsseldorfer Altstadt bieten eigene Brauereiführungen an. Wer sich nicht für eine von ihnen entscheiden kann oder wer sie einfach alle sehen will, kann beispielsweise auf dieser Seite auch für große Gruppen eine Brauhaustour oder hier eine Altbiersafari buchen. In zwei Stunden erfährt man in unterhaltsamer, rheinischer Art alles Mögliche rund um das Lieblingsbier der Düsseldorfer. Üben Sie schonmal Ihre Textsicherheit: „Ja sind wir im Wald hier, wo bleibt unser Altbier…?“

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Düsseldorfer Kneipen

Damit bei der immensen Auswahl an Kneipen in Düsseldorf nicht schon vorher Schwindelgefühle aufkommen, bietet sich für Touristen eine Kneipentour an. Ein Guide, der sich in der Kneipenszene auskennt, führt Sie durch die angesagtesten Locations und Sie sparen sich das Anstehen vor der Tür. Bei diesem Anbieter können Sie zum Beispiel Ihre individuelle Tour buchen. 

 

Zum Goldenen Einhorn kann man zu jeder Tageszeit einkehren. Es handelt sich um ein Kneipen-Café auf der Ratinger Straße, das angefangen vom Frühstück über Mittagessen und Kaffee-/Kuchenangebot bis hin zum Abendessen für jeden Gaumen etwas zu bieten hat. An Karneval kann man im Einhorn außerdem prima feiern. 

 

Sehr schnell voll wird es im Schaukelstühlchen, eine kleine Kult-Kneipe in der Düsseldorfer Altstadt. Aus Platzgründen hängt der Schaukelstuhl hier lieber an der Decke, denn auf der Erde stehen die Gäste meist dicht gedrängt. Und das trägt zur guten Stimmung bei. Hier ist die Welt noch in Ordnung, das Altbier fließt in Strömen, man fühlt sich einfach pudelwohl. 

 

Fans von Kurz-Getränken werden in der Düsseldorfer Kreuzherrenecke ihr persönliches Paradies finden. Was in den 50er Jahren mit Schnapsausschank begann, wird auch heute noch akribisch fortgesetzt. Das Haus der 1.000 Schnäpse beherbergt diverse Selbstaufgesetzte wie beispielsweise einen Peperoni-Schnaps, der allseits gefürchtet und nichts für schwache Nerven ist. Unser Tipp: Zwischenwasser nicht vergessen!

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