Schwebebahn Wuppertal

Die Schwebebahn in Wuppertal ist fast noch bekannter als die Stadt selbst. Jedenfalls ist sie weltberühmtes Wahrzeichen der Stadt und hat trotz der 120 Jahre weltweit immer noch eine technische Sonderstellung, auch wenn sie nicht „schwebt“, sondern an einer Schiene hängend sich elegant fortbewegt.

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Die Wuppertaler Schwebebahn, das Wahrzeichen der Stadt

Während andere Städte für den Personentransport im wahrsten Sinne des Wortes in den Untergrund gingen, ging man in Wuppertal in die gegenteilige Richtung, in die Luft. Und das auf eine sehr eigene Weise über dem Fluss und an einer Schiene hängend. Die Wuppertaler Schwebebahn wurde am 1. März 1901 in Betrieb genommen und galt damals schon als technische Sensation, was ihre Gegner als „wahnsinniges Unterfangen“ und „sündige Eitelkeit“ beschimpften. Technologisch ist das Einschienenkonzept bis heute einzigartig. Auf ihrer 14 km langen Strecke ist sie wichtiges Nahverkehrsmittel für die Wuppertaler und die Touristenattraktion schlechthin zugleich. Mit 50 Stundenkilometer „schweben“ die jetzt nach der umfassenden Erneuerung hellblauen Gondeln in der 15. Generation überwiegend über dem Tal der Wupper und über der Stadt: für die Fahrgäste ein Gefühl schwebender Leichtigkeit. Die Fahrt ist ein besonderes Erlebnis, das Sie als Wuppertal-Besucher unbedingt als Erinnerung mitnehmen müssen, vielleicht sogar mit dem „Kaiserwagen“. Damit ist eine original erhaltene Zuggarnitur aus dem Jahr 1900 gemeint, die für Sonderfahrten genutzt wird und deren Name an die Fahrt von Kaiser Wilhelm II. mit seiner Gemahlin Auguste Victoria erinnert. 

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Wuppertaler Schwebebahn
Wuppertaler Schwebebahn
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