Schloss Heidelberg und Bergbahn

Zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Heidelberg gehört die weltberühmte Schlossruine, die markant über der Stadt thront und seit alters her das Stadtbild prägt. Am schönsten erreicht man das Heidelberger Wahrzeichen mit der historischen Bergbahn direkt von der Altstadt aus.

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Schloss Heidelberg

Fünf Jahrhunderte lang war es die stattliche Residenz der Pfälzer Kurfürsten, heute ist es die berühmteste Ruine Deutschlands und das weltberühmte Wahrzeichen Heidelbergs: das Schloss Heidelberg. Als Inbegriff deutscher Romantik fasziniert es mit dem großen Fass und dem wunderbaren Ausblick jedes Jahr mehrere Millionen Touristen. Man erreicht das Schloss mit der Bergbahn oder auf einem der beiden Fußwege, was zwischendurch immer wieder mit schönem Blick belohnt wird. Oben am Schloss angekommen, werden Sie sowohl von der früheren herrschaftlichen Pracht aber auch von der kriegerischen Zerstörung der Ruine beeindruckt, die eine spannende Geschichte zu erzählen haben. Unabhängig davon schauen Sie von hier auf die historische Altstadt mit der Alten Brücke hinab. 

 

Der faszinierende Anblick der Heidelberger Schlossruine wird jedes Jahr im Juni, Juli und September noch getoppt mit der Heidelberger Schlossbeleuchtung. Bengalische Leuchtfeuer verzaubern die Schlossgemäuer in ein gespenstisches rot, als ob sie wieder wie öfters in ihrer Geschichte niederbrennen würde. Dem folgt ein brillantes Feuerwerk über dem Fluss. Beides können Sie am besten vom gegenüberliegenden Neckarufer bestaunen, zum Beispiel von der Nepomuk-Terrasse oder dem Philosophenweg.

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Bergbahn

Bergbahn

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Weinfass im Schloss

Weinfass im Schloss

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Schlossbeleuchtung

Schlossbeleuchtung

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Bergbahn Heidelberg

Neben dem Schloss gehören auch die beiden Heidelberger Bergbahnen am Berghang des Königstuhls zu den Wahrzeichen und Touristenattraktionen der Stadt. Die Bergbahn besteht aus zwei Abschnitten, der unteren und der oberen Bergbahn. Die Geburtsstunde der unteren Bergbahn schlug in 1890. Damals wie heute reicht die 417 Meter lange Strecke vom Kornmarkt in der Altstadt bis zur Bergstation Molkenkur mit Zwischenstation Schloss. 17 Jahre lang fuhr die Bahn mit Wasserkraft den Berg hoch, genauer gesagt mit der Schwerkraft des Wassers. Die Füllung von acht Kubikmetern Wasser im oberen Wagen zog aufgrund des Gewichts den unteren Wagen im Pendelverkehr per Seilzug hoch. 1907 nahm erst die obere, dann auch die untere Bergbahn ihren Betrieb per Elektroantrieb auf. Bei einem Heidelberg Besuch sollten Sie auf eine Fahrt mit der oberen Bahn nicht verzichten. Während das untere Teilstück komplett modernisiert wurde, erleben Sie oben in den historischen Waggons noch den ursprünglichen Charme aus der Zeit der Entstehung. Oben angekommen genießen Sie einen grandiosen Ausblick über das Neckartal, die Rheinebene und bei guter Sicht sogar bis ins Elsass. Wenn Sie ein wenig Laufen wollen, schauen Sie sich doch unsere Wandertipps an.

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