10 Stadien – 10 Städte: Die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland

Nächstes Jahr ist es so weit: Die Fußball-Europameisterschaft 2024 findet nach sechsunddreißig Jahren und zum ersten Mal nach der Wiedervereinigung wieder in Deutschland statt. Gastgeber einer Europameisterschaft war Deutschland erst einmal – bei der Euro 1988. 1974 und 2006 fanden in unserem Land außerdem Fußball-Weltmeisterschaften statt. Wir stimmen euch zum kommenden Event ein und frischen eure Kenntnisse zur EM-Geschichte auf.  

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Zahlen, Daten, Fakten – Deutschland bei Fußball-Europameisterschaften

Seitdem 1960 das Premieren-Turnier in Frankreich ausgerichtet wurde, treffen sich die besten Nationalmannschaften des Kontinents alle vier Jahre, um den Europameister zu ermitteln. Die deutsche Fußballnationalmannschaft war zum ersten Mal 1972 dabei und qualifizierte sich seither für jedes Turnier. 1972, 1980 und 1996 – das sind die Jahre, in denen Deutschland bereits Europameister wurde. Damit ist bis auf Spanien, mit ebenfalls drei Titeln, bisher keine Nation erfolgreicher gewesen. Darüber hinaus stehen für die deutsche Elf insgesamt fünf Finalteilnahmen zu Buche. Bei dieser Statistik wundert es nicht, dass kaum ein anderes Land auf mehr unvergessene EM-Momente zurückblicken kann als Deutschland. Besonders die Finals mit deutscher Beteiligung waren immer ein Highlight.

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Fussballfans Paar auf den Rängen im Stadion

Siege gemeinsam feiern

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EIngangstor Stadion

Ab ins Stadion

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Fussball Team laufen ins Stadion ein

Fussballspaß für alle

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Ein Blick in die Historie: Kopfballungeheuer, Sensationssiege und legendäre Fehlschüsse

Da wäre zum Beispiel die deutsche Mannschaft 1972. Sie gilt als die beste deutsche Elf aller Zeiten und legte in Sachen Spielkultur die Messlatte auf ein nie dagewesenes Level. Damals ging der Stern von Franz Beckenbauer auf, der erstmals die Mannschaft um Breitner, Netzer, Müller und Co. als Kapitän zum Titel führte. Im Finale in Brüssel besorgten damals „Der Bomber der Nation“, Gerd Müller, und Herbert Wimmer die Tore zum 3:0-Sieg über die UdSSR.

 

Ebenfalls unvergessen, das legendäre Finale gegen die damalige Tschechoslowakei von 1976. Damals jagte Uli Hoeneß im Elfmeterschießen den Ball weit über das Tor in den Belgrader Nachthimmel. Zum Helden des Spiels avancierte Antonin Panenka, der richtig spekulierte, Torwart Sepp Maier keine Chance ließ und das Leder gekonnt wie lässig in die Tormitte lupfte – die Entscheidung.

 

Der zweite Titel folgte 1980: Im EM-Finale in Rom traf die Derwall-Elf auf Belgien. Es entwickelte sich eine enge Partie, aus der Horst Hrubesch als „Kopfballungeheuer“ in die Annalen eingehen sollte. Beide Treffer steuerte der Angreifer des Hamburger SV zum 2:1-Endstand bei.

 

Dass bei der eingangs erwähnten Euro im Jahr 1988 ausgerechnet die ewigen Rivalen aus den Niederlanden den Henri-Delaunay-Pokal aus dem Olympiastadion in München entführten und die DFB-Elf nur vierter wurde, fällt wohl in die Kategorie „Ironie des Schicksals“. Doch Ruud Gullit, Marco van Basten und den Koeman-Brüdern konnte damals eben niemand das Wasser reichen – so bitter es aus deutscher Fansicht auch sein mag.

 

„Danish Dynamite“ war das Motto der EM 1992 in Schweden. Die dänischen Nationalspieler staunten zunächst nicht schlecht, als sie aus ihrem Sommerurlaub abberufen wurden, um für das disqualifizierte Jugoslawien einzuspringen. Ohne Vorbereitung und mental noch am Pool liegend, ahnten sie da auch noch nicht, dass sie mit diesem Kaltstart Fußballgeschichte schreiben würden. Denn das Endspiel in Stockholm gewannen sie sensationell mit 2:0 gegen Deutschland und wurden zum bis dahin sympathischsten Europameister. Die Finalteilnahme von Deutschland war da zu Recht nur eine Nebenrolle.

 

Die Revanche für 1976 folgte zwanzig Jahre später bei der EM 1996 im Mutterland des Fußballs. In England traf die von Berti Vogts trainierte Nationalmannschaft auf Tschechien. Im legendären Wembleystadion in London entschied zum ersten Mal in der Fußballgeschichte das sogenannte „Golden Goal“ ein Spiel. Oliver Bierhoff war es, der in der Verlängerung von der Strafraumgrenze zum Siegtor traf.

 

Zuletzt stand die deutsche Elf 2008 im Finale einer Europameisterschaft. In Wien verloren Jogis Jungs gegen Spanien mit 1:0. Vielleicht der Startpunkt einer gemeinsamen Reise, die 2014 endlich mit dem langersehnten Titelgewinn der Weltmeisterschaft belohnt wurde.

 

Die letzte Europameisterschaft 2021 verlief ohne deutsche Finalteilnahme und wurde europaweit in elf Ländern und elf Städten ausgetragen. Hier sicherte sich mit Italien, in einem packenden Elfmeterkrimi gegen England, eine weitere große Fußballnation den Titel. Spannend bleibt abzuwarten, ob die kommende Europameisterschaft in die großen Fußstapfen des legendären WM-Sommermärchens 2006 tritt und hoffentlich für ebenso unvergessliche Momente sorgen wird. Damals hieß es: Die Welt zu Gast bei Freunden. In welchen deutschen Städten die EM-Mannschaften 2024 zu Gast sind und in welchen Stadien sie spielen, verraten wir euch jetzt.

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In welchen Stadien und Städten findet die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland statt?

Haben wir eure Fußballbegeisterung geweckt? Ob Stadionbesuch oder Public Viewing, für die Fans unter euch, die einen EM-Städtetrip planen, um an dieser hoffentlich großen Party teilzunehmen, sind unsere Premier Inn Hotels optimale Unterkünfte. Wir sind in unmittelbarer Nähe aller zehn Austragungsorte vertreten und bieten euch somit die perfekte Möglichkeit für eine entspannte und zentrale Unterkunft.

 

Vom 14. Juni bis zum 14. Juli findet die EM in zehn Stadien und in zehn deutschen Städten statt. Alle Städte, die sich um die Austragung der Fußball-Europameisterschaft beworben haben, entsprechen den Anforderungen der UEFA. Eine der Bedingungen ist, dass das Stadion mindestens 30.000 Plätze umfassen muss. Nicht wundern, für die Europameisterschaft wurden die zehn Stadien teilweise von der UEFA mit neutralen Namen benannt, um Probleme mit den Namensrechten einzelner Sponsoren zu umgehen.

 

In der Gruppenphase trägt jeder Spielort insgesamt vier Partien aus, darüber hinaus ab dem Achtelfinale auch mindestens ein Spiel der K.O.-Phase. Hier die Übersicht zu allen Stadien und den insgesamt zehn Austragungsorten:

 

Berlin: Olympiastadion (EM-Name: bleibt bestehen, Fassungsvermögen: 70.000): Das Olympiastadion ist das Ziel aller teilnehmenden Mannschaften, denn im Heimatstadion der Berliner Hertha wird am 14. Juli 2024 das Endspiel ausgetragen. Vielleicht ist auch die Mannschaft, die am Finale teilnimmt am 06. Juli beim Viertelfinalspiel in Berlin zu Gast – lassen wir uns überraschen. Von unseren Premier Inn Hotels Berlin City in Wilmersdorf oder Berlin City Centre am Kurfürstendamm erreicht ihr das Stadion mit der U-Bahn in etwa 30 Minuten.

 

München: Allianz Arena (EM-Name: Munich Football Arena, 67.000): Am 14. Juni 2024 wird die Allianz Arena Austragungsort des Eröffnungsspiels sein. Wo sonst der FC Bayern kickt, findet am 09. Juli auch ein Halbfinalspiel statt. Zur Arena in München gelangt ihr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln am schnellsten von unserem Premier Inn München City Schwabing und dem Premier Inn München City (Zentrum).

 

Köln: RheinEnergie Stadion (EM-Name: Cologne Stadium, 47.000): Besucht ihr ein Spiel im ehemaligen Müngersdorfer Stadion in Köln, ist der Weg von beiden unserer Hotels nicht weit. Vom Premier Inn Köln City Süd seid ihr in etwa 30 Minuten vor Ort. Normalerweise geht hier der 1. FC Köln auf Torejagd. Am 30. Juni werden die Kölner Zeuge eines Achtfinalspiels.

 

Frankfurt: Deutsche Bank Park (EM-Name: Frankfurt Arena, 48.000): Die Spielstätte der Eintracht aus Frankfurt ist neben den Gruppenspielen am 01. Juli auch Gastgeber eines Achtelfinalspiels. Zum früheren Waldstadion Frankfurt, das bis zuletzt Commerzbank Arena hieß, gelangt ihr von unserem Premier Inn Frankfurt City Centre in nur 30 Minuten.

 

Hamburg: Volksparkstadion (EM-Name: bleibt bestehen, 50.000): Das Stadion, das bis 2015 den Namen Imtech-Arena innehatte und die Heimat des Hamburger SV ist, erreicht ihr am schnellsten von unserem Premier Inn Hamburg St. Pauli. Am 05. Juli steigt dort eines der Viertelfinalspiele.

 

Stuttgart: Mercedes-Benz Arena (EM-Name: Stuttgart Arena, 54.000): Die Besucher des ehemaligen Neckarstadions wird es sicherlich freuen, dass unser Premier Inn Bad Cannstatt in unmittelbarer Nähe liegt. Hier ist auch der Heim-Stadtteil des Traditionsvereins VfB Stuttgart. Am 05. Juli findet hier ebenfalls ein Viertelfinalspiel statt.

 

Düsseldorf: Merkur-Spiel Arena (EM-Name: Düsseldorf Arena, 47.000): Vom Premier Inn Düsseldorf City Friedrichstadt fahrt ihr etwa 30 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadion. In der Heimspielstätte von Zweitligist Fortuna Düsseldorf treten am 01. Juli auch zwei Mannschaften zu einem Achtelfinal- sowie am 06. Juli zu einem Viertelfinalspiel an.

 

Leipzig: Red Bull Arena (EM-Name: Leipzig Stadium, 42.000): Leipzig ist neben der Gruppenphase am 02. Juli Austragungsort auch für das Achtelfinale. Bevor RB Leipzig das Stadion bezog und den Namen änderte, kannte Leipzig die Sportstätte als Zentralstadion. Unsere beiden Leipziger Premier Inn Hotels befinden sich mit 20 Minuten Anfahrt ganz in Stadionnähe.

 

Mittendrin, statt nur dabei: Der Ruhrpott ist gefühlt wie eine große Stadt. Wir empfehlen für die Spiele in Dortmund und in Gelsenkirchen während der EM unsere Premier Inn Hotels in Essen. Sie sind eine günstige Alternative, um von dort aus schnell in die Spielorte zu gelangen.

 

Dortmund: Signal Iduna Park (EM-Name: BVB Stadion Dortmund, 66.000): In der Heimspielstätte von Borussia Dortmund wird am 29. Juni ein Achtelfinale und am 10. Juli ein Halbfinale ausgetragen. Das ehemalige Westfalenstadion in Dortmund ist nach Berlin das zweitgrößte EM-Stadion. Mal sehen, ob auch die deutsche Nationalmannschaft ein Spiel vor der legendären Südtribüne bestreiten darf. 

 

Gelsenkirchen: Veltins Arena (EM-Name: Arena AufSchalke, 50.000): Nach der Gruppenphase hat Gelsenkirchen, genauer gesagt der Stadtteil Schalke, außerdem noch den Zuschlag für das Achtelfinale am 30. Juni bekommen. Die Schalke Arena liegt übrigens gleich neben der ehemaligen Spielstätte des FC Schalke 04: dem Parkstadion.

 

Die finale Gruppenauslosung findet im Dezember 2023 in der Elbphilharmonie in Hamburg statt. Dann wissen wir endlich, welches Land in welchen Stadien spielt.

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Premier Inn begleitet euch bei eurem unvergesslichen EM-Trip

Hotels in Stadionnähe mit hervorragender Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sorgen dafür, dass ihr schnell und einfach zu den Stadien gelangt und lange Anfahrtswege vermeidet. Wenn ihr also ein Spiel besuchen möchtet und einen EM-Städtetrip plant, ist Premier Inn, wenn es um Lage, Komfort und das Preis-Leistungs-Verhältnis geht, die richtige Anlaufstelle für euch. Nach einem langen Tag im Stadion oder beim Public Viewing auf der Fanmeile warten unsere gemütlichen Betten auf euch. Lasst euch diese Chance nicht entgehen und seid dabei, wenn der Ball wieder bei einem Großturnier durch Deutschland rollt. Sichert euch eine Unterkunft in einem unserer Hotels in den EM-Städten. Buchbar auf premierinn.de

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