Premier Inn gibt Tipps für traumhaft gute Nächte in 2026
Guter Schlaf ist für die meisten Menschen ein zentraler Bestandteil ihres Wohlbefindens – dennoch erreicht ein Großteil der Deutschen nicht die gewünschte Schlafqualität. Das zeigen die Premier Inn Schlafstudien der Jahre 2022 bis 2025 deutlich. Rund 72,5 Prozent der in Deutschland Befragten geben an, dass Schlaf für sie wichtig oder sehr wichtig ist. Nur 27,8 Prozent der Deutschen geben allerdings an, keine Schlafprobleme zu haben. Frauen leiden dabei häufiger unter schlechtem Schlaf als Männer. Lediglich knapp 20 Prozent aller Befragten schlafen regelmäßig durch, 80,3 Prozent wachen nachts auf. Junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren starten zudem besonders häufig nicht erholt in den Tag. Und dennoch: Nur 14,6 Prozent nehmen sich vor, ihre Schlafgewohnheiten zu verbessern. 10,1 Prozent nutzen digitale Tools zur Schlafoptimierung.
Premier Inn schaut einmal mehr genauer hin und stellt für das noch frische 2026 die wichtigsten Erkenntnisse aus dem umfassenden Datenmaterial zusammen und leitet alltagstaugliche Tipps daraus ab. Denn guter Schlaf entsteht nicht durch große Veränderungen, sondern durch kleine, konsequente Gewohnheiten. Wer auf die eigenen Bedürfnisse achtet und sein Schlafzimmer zum Wohlfühlort macht, legt den Grundstein für erholsame Nächte – und einen wachen, gesunden Start in jeden neuen Tag.
Abendroutinen: großes Potenzial für viele Menschen
Eine gute Abendroutine ist ein wichtiger Faktor für erholsamen Schlaf. 60 Prozent der Befragten haben ein Ritual vor dem Zubettgehen, etwa Lesen, Meditation oder digitale Auszeiten. Gleichzeitig fehlt vor allem in den Altersgruppen der 18 bis 29-Jährigen sowie bei Menschen von 40 bis 49 Jahren bei mehr als der Hälfte eine feste Routine. Nur 2,2 Prozent führen ein Tagebuch – obwohl das hilfreich sein könnte, um den Kopf vor dem Einschlafen von unnötigem Ballast zu befreien. Immerhin sagen fast 47 Prozent der Befragten, dass Grübeln sie vom Einschlafen abhält. Es muss ja nicht gleich Seiten füllend sein: Schon ein paar Stichpunkte als Gedächtnisstütze für den nächsten Tag oder drei Dankbarkeitssätze sind doch ein guter Anfang.
Cashews: Kerne knabbern hilft, wieder einzuschlafen
Zu den häufigsten Herausforderungen zählt nächtliches Aufwachen. Jede*r Zweite muss mindestens einmal zur Toilette, unter unruhigem Schlaf leiden besonders die 40 bis 49-Jährigen. Erst einmal wach, greifen viele zu Knabbereien wie Keks und Schokolade. Psychotherapeutin Caroline Marx-Dick empfiehlt, auf Cashews umzusteigen. Die Kerne liefern nämlich Tryptophan, eine Aminosäure, die im Körper zu Serotonin und schließlich Melatonin umgewandelt wird. Außerdem enthalten Cashews Magnesium, das die Entspannung der Muskeln fördern und somit Stress abbauen kann.
17-Minuten-Formel: Rechtzeitig aufrappeln und von der „Schlafwave“ profitieren
Mehr als 20 Prozent schlafen regelmäßig vor dem Fernseher ein. Das passiert vor allem Menschen zwischen 40 und 49 Jahren. Es lohnt sich, achtsamer auf den eigenen Körper zu hören und vor allem den wahrgenommenen Signalen diszipliniert Taten folgen zu lassen. So rät Schlafexperte Markus Kamps, Sprecher der Premier Inn Sleep Academy rät, innerhalb von etwa 17 Minuten nach dem ersten Müdigkeitszeichen ins Bett zu gehen. Wer diese „Schlafwave“ nutzt, schläft schneller ein und kommt leichter in die Tiefschlafphase. Wer sie übergeht, ist erstmal wieder im Wachzyklus und sollte etwa 90 Minuten auf die nächste Müdigkeitswelle warten, um sich nicht ungeduldig im Bett hin- und herzuwälzen.
Bettwäsche: Nächtlicher Frischebooster
Zu den wirksamsten Schlafboostern gehört laut Studie frisch bezogene Bettwäsche. Sie ist für 39,6 Prozent der Befragten ein klarer Qualitätsgewinn. Wenn auch nicht jeden Tag, so sollte man Kissen- und Deckenbezug sowie das Laken etwa alle sieben bis 14 Tage wechseln. Neben dem Frischeeffekt spielt hier auch Hygiene eine Rolle. Bei Temperaturen von über 60 Grad gewaschen, lassen sich Milben und Bakterien reduzieren. Außerdem profitieren Menschen mit empfindlicher (Gesichts)Haut von regelmäßig neu bezogenen Kopfkissen. Da sich oft Schminkrückstände, Hautschuppen und Schweiß im Bezug sammeln, kann sich häufiges Waschen positiv auf das Hautbild auswirken.
Generell sollten Bett und Schlafzimmer als sauberer und auch ruhiger Rückzugsort gestaltet sein – ohne Arbeit und Ablenkungen. Dunkelheit oder gedämmtes Licht und angenehme Düfte sorgen zusätzlich für bessere Rahmenbedingungen. Die optimale Raumtemperatur von etwa 18 °C schätzen übrigens vor allem die 30 bis49-Jährigen.
Die Premier Inn-Schlafstudie
Seit 2022 lässt die Hotelkette Premier Inn jährlich das Schlafverhalten der Deutschen für seine Premier Inn-Schlafstudie untersuchen. Die Ergebnisse werden zu geeigneten Anlässen veröffentlicht. Das Meinungsforschungsinstitut Civey befragt dazu online 5.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren, davon haben 2.500 Personen mindestens einmal im Jahr im Hotel übernachtet. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 2,5 Prozentpunkten (Gesamtbevölkerung) und 3,1 (Hotelgäste) beim jeweiligen Gesamtergebnis. Weitere Informationen zur Methodik finden sich hier.