Pressemitteilung Mai 2024

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Barrierefreie Rezeption - Premier Inn Leipzig City Oper

08.05.24 | Premier Inn stärkt Teilhabe behinderter Menschen

In einem aktuell produzierten Video wirbt die deutschlandweit am stärksten wachsende Hotelkette für Inklusion in der Hotellerie / Ein Viertel aller Premier-Inn-Hotels ist mit dem Barrierefrei-Label „Reisen für Alle“ zertifiziert / Kooperationen und Impulse aus der Belegschaft.

 

Premier Inn setzt sich für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein und wirbt in der Branche für mehr Inklusion in der Hotellerie. Dabei setzt das Hospitality-Unternehmen auf Erfahrungsaustausch innerhalb breiter Bündnisse. Gemeinsam mit der Fachgruppe Barrierefreiheit des Arbeitskreises Hotelimmobilien hat die deutschlandweit am stärksten expandierende Hotelkette jetzt ein Video produziert, das anhand praxisnaher Beispiele aufzeigt, welche baulichen Maßnahmen nötig und sinnvoll sind, um die Teilhabe beeinträchtigter Menschen zu gewährleisten: https://www.premierinn.com/de/de/bedingungen/barrierefreiheit.html

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„Als inklusives Unternehmen planen wir sämtliche Neubauten barrierefrei und passen unsere Bestandsimmobilien an die Bedürfnisse unserer Gäste und Mitarbeitenden an“, so Erik Friemuth, CEO von Premier Inn Deutschland. „Wertvolle Impulse erhalten wir dabei nicht nur von unseren Kooperationspartnern, sondern vor allem auch von unseren engagierten Teammitgliedern.“

 

Die Idee zum Video und einem begleitenden Interview entwickelten Mitglieder der Fachgruppe Barrierefreiheit des AK Hotelimmobilien, neben Mitarbeitenden von Premier Inn waren auch Beschäftigte der Sanitär-Unternehmen HEWI und Duravit beteiligt. Eine von ihnen ist Sophia Hesse, National Sales Manager von HEWI, die durch das Video leitet. HEWI ist spezialisiert auf barrierefreie Sanitärprodukte und arbeitet bei der Ausstattung neuer Hotels eng mit Premier Inn zusammen.

 

Eine Hotelkette für alle Reisenden

 

Im Rahmen seines Nachhaltigkeitsprogramms Force for Good („Kraft für das Gute“) stärkt Premier Inn die Interessen von Minderheiten durch den Austausch innerhalb verschiedener Netzwerkgruppen. Die Gruppe „Accessibility“ macht sich hier für die Belange von Menschen mit Behinderungen stark und hat in den vergangenen Jahren bereits wichtige Erfolge erzielt. Initiiert wurde beispielsweise die Kooperation mit dem Informations- und Bewertungssystem „Reisen für Alle“. Diese vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Kennzeichnung erhalten Hotels, die sich nach eingehender Prüfung durch externe Gutachter barrierefrei nennen dürfen. „Reisen für Alle“ ist nicht nur für Gäste mit Bewegungseinschränkungen, sondern auch für solche mit Hör- oder Sehbehinderung sowie kognitiven Beeinträchtigungen ein vertrauenswürdiges Label, an dem sie sich bei der Planung ihrer Reisen orientieren können. Aktuell sind bereits 16 der bundesweit rund 60 von Premier Inn betriebenen Häuser mit dem Label „Reisen für Alle“ zertifiziert.

 

Umsichtiger Arbeitgeber

 

Auch die Kooperation mit Embrace, einem europaweiten Verbund inklusiver Hotelbetriebe, geht auf eine Anregung der Netzwerkgruppe „Accessibility“ zurück. Premier Inn ist seit Dezember vergangenen Jahres als erste große Hotelkette Fördermitglied des Embrace-Verbunds, dem aktuell 46 Betriebe mit zusammen mehr als 1.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen angehören. Mit seiner Unterstützung möchte das Hospitality-Unternehmen den Verbund stärken und umgekehrt von dessen Erfahrungen profitieren, um Premier Inn als Arbeitsplatz für behinderte Menschen noch attraktiver zu machen. Dabei geht es zum Beispiel um die Umgestaltung entsprechender Arbeitsplätze, aber auch um gesetzliche Vorgaben, Kontakte zu Arbeitsagenturen und Inklusionsämtern sowie die Beantragung von Fördergeldern oder eines Minderleistungsausgleichs.

 

Derzeit beschäftigt Premier Inn Deutschland in seinen rund 60 Hotels sowie im Frankfurter Support Centre 20 Mitarbeitende mit Schwerbehinderung, darunter zwei Teammitglieder im Rollstuhl und einen Mitarbeiter mit Down-Syndrom, die als Rezeptionisten an einem speziell konzipierten Tresen in Leipzig, Köln und München tätig sind. Mit Blick auf den Anteil behinderter Menschen strebt das Unternehmen langfristig eine Quote von fünf Prozent an.

 

„Wir sind sehr stolz darauf, unseren Gästen und Beschäftigten ein ebenso inklusives wie gastfreundliches Umfeld bieten zu können“, sagt Haluk Kabil, Senior Design Manager bei Premier Inn, der im Video des AK Hotelimmobilien die barrierefreien Gestaltungskonzepte erläutert. „Barrierefreiheit ist die Grundlage für Teilhabe und ein gleichberechtigtes Miteinander.“ 

 

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Über den AK Hotelimmobilien (https://ak-hotelimmobilien.de):

Der Arbeitskreis Hotelimmobilien ist ein unabhängiger, Berufsgruppen übergreifender Zusammenschluss von über 400 Akteuren im deutschsprachigen Raum, die sich aus unterschiedlicher Perspektive mit Hotelimmobilien befassen. Zu seinen Mitgliedern zählen Projektentwickler, Investoren, Hoteliers, Architekten, Innenarchitekten, Designer, Fachplaner, Rechtsexperten, Ausrüster und Berater. Zielsetzung ist die Bündelung der Kompetenzen, um durch den interdisziplinären Erfahrungs- und Wissenstransfer die Professionalisierung in der Entwicklung und dem Betrieb von Hotelimmobilien weiter voranzutreiben.

 

HEWI

Seit der Gründung 1929 hat sich HEWI zu einem Systemanbieter für übergreifende Lösungen in den
Bereichen Baubeschlag, Sanitär-Accessoires sowie barrierefreier Produkte entwickelt. In den vergangenen 95 Jahren ist das Unternehmen zum Themenführer im Bereich Barrierefreiheit und zum anerkannten Experten in Sachen Systemdesign gewachsen. Gemäß des Universal Designs stehen für HEWI die individuellen Bedürfnisse des Menschen im Mittelpunkt.

 

DURAVIT

Die Duravit AG mit Sitz in Hornberg ist einer der international führenden Hersteller von Designbädern und in weltweit über 130 Ländern aktiv. Bei der Produktentwicklung arbeitet das interne Design-Team des Komplettbadanbieters Hand in Hand mit einem globalen Netzwerk aus Designern wie Cecilie Manz, Philippe Starck, Antonio Citterio, Christian Werner und Sebastian Herkner. Als energieintensives Unternehmen will die Duravit AG bis 2045 ausnahmslos klimaneutral agieren und dabei weitestgehend auf CO2-Kompensation verzichten.

Bildnachweis: © Premier Inn